28.11.2026
18.00 Uhr

St. Michael, Dürnau


29.11.2026
18.00 Uhr

Reuschkirche, Göppingen

Adventskonzert „Joy is my Name“


Mit Chormusik von Max Reger, skandinavischen und britischen Kompositionen sowie Orgelimprovisationen stimmt der Göppinger Kammerchor auf die Adventszeit ein. Unter der Leitung von Franziska Bubeck präsentiert das Ensemble sein neues Programm unter dem Titel „Joy is my Name“. Die Konzerte finden am Samstag, 28. November 2026, um 18:00 Uhr in der Kirche St. Michael in Dürnau sowie am Sonntag, 29. November 2026, um 18:00 Uhr in der Reuschkirche in Göppingen statt. An der Orgel ist Jakob Gierok zu hören.

Das Programm beleuchtet das Jesuskind aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: als neugeborenes Baby in der Wiege, als unschuldiges Gotteskind und schließlich als Retter und Erlöser der Welt. Das Herzstück bildet dabei die Beschäftigung mit William Blakes Gedichtsammlung „Songs of Innocence“, aus der im Konzert gleich mehrere Vertonungen zu hören sind. Den Namensgeber für das Programm liefert Per Drud Nielsens Stück „Infant Joy“, in dem ein erst zwei Tage altes Neugeborenes auf die Frage nach seinem Namen schlicht antwortet: „Freude ist mein Name.“ Nielsen fängt diese unverdorbene Lebensfreude in weiteren Blake-Vertonungen wie „Laughing Song“, „The Blossom“ und „Spring“ ein. Auch Sir John Taveners berühmtes Chorwerk „The Lamb“ basiert auf Blakes „Songs of Innocence“: In schlichten, schwebenden Klängen besingt das Werk die reine Unschuld des Geschöpfs und verknüpft das Staunen über die Schöpfung direkt mit der weihnachtlichen Botschaft vom Frieden auf Erden.

Eine besondere Kraft besitzt auch die Geschichte hinter Kim André Arnesens Stück „Lovely is the dark blue sky“: Der dänische Dichter N. F. S. Grundtvig verfasste den zugrundeliegenden Text im Jahr 1810 nach einer schweren Lebenskrise mit dem tiefen Wunsch, das Geheimnis der Weihnacht noch einmal völlig unbeschwert mit den Augen eines Kindes zu sehen. Arnesen kleidet dieses Staunen in leuchtende, nordische Chorfarben. 

Den vertrauten Gegenpol zu diesen modernen skandinavischen und britischen Klangwelten bildet die deutsche Romantik von Max Reger. Reger, der sonst oft für seine komplexe Harmonik bekannt ist, findet in seinen geistlichen Volksliedbearbeitungen zu einer berührenden, schlichten Innigkeit: Choralsätze wie „Es kommt ein Schiff geladen“ oder das wiegende „O Jesulein süß“ gehen durch ihre warme Schlichtheit direkt zu Herzen.

Ergänzt wird die Chormusik durch Improvisationen des jungen, mehrfach preisgekrönten Organisten Jakob Gierok. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei; um großzügige Spenden zur Deckung der Unkosten wird herzlich gebeten.

Die letzten Konzerte

27.06.2026
St. Thilo Kirche, Heiningen


28.06.2026
Oberhofenkirche, Göppingen

Sommerkonzert


„Den blomstertid nu kommer“ – die Blütenzeit kommt jetzt. In Schweden kennt fast jedes Kind diese Zeile. Sie wird gesungen, wenn das Schuljahr endet und der Sommer beginnt. Dann werden die Abende lang, das Licht bleibt bis tief in die Nacht, und jeder Moment wird besonders intensiv erlebt. Nach dem langen, dunklen Winter bedeutet der Sommer für viele wieder mehr Geselligkeit, Lebensfreude und Nähe zur Natur.


Unter dem Titel „Blomstertid“ erklingen schwedische und norwegische Volkslieder, die genau dieses Lebensgefühl einfangen wollen.


Singen hat in Skandinavien einen hohen Stellenwert; gemeinsames Singen ist weniger Aufführung als gelebte Praxis. Volkslieder werden von Generation zu Generation weitergegeben und immer wieder neu interpretiert. Freuen Sie sich deshalb auf mitreißende Arrangements, innige Liebeslieder, aber auch auf ganz alltägliches wie Hirtenrufe, Schlaflieder oder Hochzeitsmärsche aus verschiedenen Regionen Norwegens.

22.11.2025
18.00 Uhr

Stadtkirche, Göppingen

Konzert zum Totensonntag „Mit Fried und Freud“


Der Göppinger Kammerchor präsentierte das Konzert zum Totensonntag unter dem Motto „Mit Fried und Freud“ mit Werken von Bach, Brahms und Buxtehude.

Wie klingt Vergänglichkeit? Kann Klage schön sein? Und was kann uns trösten, wenn Worte fehlen?

Unter dem Titel „Mit Fried und Freud“ widmete sich der Göppinger Kammerchor Musik, die solchen Fragen nachspürt. Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und Johannes Brahms bildeten dabei den roten Faden durch ein Programm, das den Weg von der Erkenntnis der Sterblichkeit über die Trauer bis zur Zuversicht nachzeichnet.

Bachs Kunst der Fuge bildete den Ausgangspunkt – ein Meisterwerk, das Bach leider nie vollenden konnte. Motetten und Kantaten der Bach-Familie führten das Thema fort, indem sie die Endlichkeit des Lebens in farbige Klangbilder fassen, mal als welke Blume, mal als flüchtiger Nebelhauch.

Doch wo Klage ist, ist auch Hoffnung. In Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen lässt Bach den Schmerz am Ende leichter werden. Buxtehude verarbeitete im Klaglied den Tod seines Vaters, und Brahms fand in dem alten Kirchenlied Mit Fried und Freud eine Antwort auf die Frage: 

Warum kann ein allmächtiger Gott so viel Leid zulassen?

Bachs Trauermusik O Jesu Christ, meins Lebens Licht und Brahms’ selten aufgeführter Begräbnisgesang lenkte den Blick schließlich auf das, was bleibt: den Trost, der aus Vertrauen und Glauben wächst.

Es musizierten der Göppinger Kammerchor und das ensemble flessibile unter der Leitung von Franziska Bubeck.

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05.07.2025
19.00 Uhr

Stiftskirche, Bad Boll


06.07.2025

19.00 Uhr

Oberhofenkirche, Göppingen

Mörikes Welt: Ein Abend voller Poesie, Musik und Theater


Der Göppinger Kammerchor lud zu besonderen Konzertabenden ein – eine Hommage an Eduard Mörike in Wort, Musik und Szene. Unter dem Titel „Mörikes Welt“ präsentierte das Ensemble unter der Leitung von Franziska Bubeck musikalisch-szenische Abende, die ganz dem Leben und Wirken Eduard Mörikes gewidmet waren – jenem Dichter, den Gottfried Keller einst liebevoll als „Sohn des Horaz und einer feinen Schwäbin“ bezeichnete.

Schauspieler Janco Ohlen erweckte Mörike zum Leben – nicht als steife Statue der Literaturgeschichte, sondern als Mensch aus Fleisch und Blut. In einer Verflechtung von Musik und Text entfaltete sich ein Lebensbild, das den Dichter in all seiner Widersprüchlichkeit zeigte: Als Kind in einem lebhaften Elternhaus, geprägt von der sanften Autorität seiner Mutter; als junger Mann auf der Suche nach geistiger Tiefe und poetischer Formulierung; als Liebender, als Zweifler, als Kränkelnder – vor allem aber als feinsinniger Beobachter des Unsichtbaren hinter der sichtbaren Welt.

Die Chorwerke – von Hugo Wolf, Heinrich von Herzogenberg und Robert Schumann bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Michael Ostrzyga und Harald Genzmer – spiegelten Mörikes innere Zustände wider: Das beschwingte „Wanderlied“ kontrastierte mit der tief melancholischen „Agnes“, das heitere „Jägerlied“ mit dem trotzig-gebrochenen „Verlassenen Mägdlein“. Dabei wurde der Chor selbst Teil des Geschehens: mal als klanglicher Spiegel innerer Zustände, mal als kommentierende Stimme oder szenisches Gegenüber. 

„Mörikes Welt“ war eine Einladung zum Lauschen, Mitfühlen und Nachdenken – und vielleicht auch ein Anstoß, diesen in unserer Region verwurzelten Dichter neu oder wiederzuentdecken.

01.12.2024
18.00 Uhr

Stadtkirche, Göppingen

Freude, große Freude


Am Abend des 1. Advent lud der Göppinger Kammerchor zu einem festlichen Chorkonzert in die Stadtkirche Göppingen ein. Unter der Leitung seiner neuen Dirigentin Franziska Bubeck präsentierte der Kammerchor adventliche und weihnachtliche a-cappella-Musik aus England und Deutschland. An der Orgel begleitet wurde der Chor von Norbert Englbrecht, dem neuen Dekanatskirchenmusiker von St. Maria.


„Siehe, ich verkündige euch große Freude!“ – mit dieser Botschaft des Engels an die Hirten in der Weihnachtsgeschichte beginnt eine Vorfreude, die für viele Menschen auch heute die Adventszeit prägt. Das Konzertprogramm spielte auf unterschiedliche Nuancen der Freude an. Es spannte den Bogen von der innigen Freude der Maria über jubelnde Engelschöre bis hin zur Bedeutung der Freude in Zeiten des Krieges.


Im Konzert erklangen sowohl das feierliche „For unto us a child is born“ aus dem „Messiah“ als auch die bekannten Carols „Ding dong, merrily on high“ und „Hark, the herald-angels sing“, dessen Melodie übrigens aus Mendelssohns Feder stammt. Zudem erklagen Werke von Andreas Hammerschmidt, Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy, sowie Raritäten wie Stücke von Max Gulbins, Albert Becker und Malcolm Williamson.

Weitere vergangene Veranstaltungen finden Sie unter „Presse“

Willkommen in unserem Chor!

Die Chorproben finden immer am Dienstag von

20:00 bis 22:00 Uhr im Musiksaal der

Schiller-Grundschule Faurndau statt.

Begeisterung für anspruchsvolle Chorliteratur, Neugier auf selten erklingende Meisterwerke, versierte Probentechnik – und Ausdauer, wenn es um den letzten Schliff vor der Aufführung geht: 


Das verbindet seit über 50 Jahren die Sängerinnen und Sänger des Göppinger Kammerchors. Mit seinen strahlenden Sommer- und Winterkonzerten ist der Göppinger Kammerchor eines der führenden Vokalensembles im Kreis Göppingen. 

Aktuelles

20.04.2024
19.00 Uhr

Gemeindehaus Uhingen (Filseckerstr. 2)


21.04.2024
19.00 Uhr
Blumhardt-Haus, Göppingen

(Immanuel-Hohlbauch-Str. 24)

Romantik Pur


Unter dem Motto Romantik Pur präsentiert der Göppinger Kammerchor Werke aus den 1870/80er-Jahren von Johannes Brahms, Richard Strauss und Hugo Wolf. 


Unter Leitung von Leonard Hölldampf singt der Göppinger Kammerchor Sieben Lieder (Opus 62) von Johannes Brahms, Acht Lieder (Opus 10) von Richard Strauss begleitet von Ulrike Gottlebe-Ebert am Klavier und die Sechs Geistlichen Lieder von Hugo Wolf.


Johannes Brahms vertonte Volksdichtungen (u.a. von Paul Heyse) in den Sieben Liedern in strophischer Form für den Wiener Singverein.


Wolfs Geistliche Lieder über Texte Joseph von Eichendorffs sind innige, harmoniesinnige Stücke, in denen die Themen Naturbeschauung und die daraus inspirierte Hinwendung zu Gott dargestellt werden.


Die Liebeslyrik der Acht Gedichte des österreichischen Poeten Herrmann von Gilm inspirierte Richard Strauss zu feurig-hochromantischer Vertonung. Im Original für eine Singstimme und Klavier komponiert, erklingen diese Lieder nun in Leonard Hölldampfs Bearbeitung für vierstimmigen Chor unter Beibehaltung der Klavierbegleitung Richard Strauss'.

Ergänzt wird das Programm um die von Ulrike Gottlebe-Ebert solo am Flügel vorgetragenen Stücke: Rhapsodie h-Moll von Johannes Brahms und den Walzer As-Dur von Chopin.